Der Ausbildungsberuf Bestattungsfachkraft
Den Ausbildungsberuf Bestattungsfachkraft gibt es seit dem 1. August 2003. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. Die Ausbildung findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt. Bestattungsfachkräfte arbeiten in Bestattungsunternehmen sowie in Friedhofsverwaltungen, bei letzteren in erster Linie auf den entsprechenden Friedhöfen. Bestattungsfachkräfte werden umfassend qualifiziert. Sie
beachten einschlägige Rechtsvorschriften, Normen und Sicherheitsbestimmungen sowie Riten und Gebräuche
arbeiten selbständig und im Team
stimmen ihre Arbeiten mit den übrigen betrieblichen und außerbetrieblichen Beteiligten ab
arbeiten kundenorientiert und nutzen moderne Informations- und Kommunikationstechniken
nehmen Bestattungsaufträge an und bearbeiten sie
planen Arbeitsabläufe, kontrollieren und beurteilen Arbeitsergebnisse, bearbeiten Verwaltungsvorgänge
wirken bei der Kostenermittlung mit
wenden qualitätssichernde Maßnahmen sowie Maßnahmen des Gesundheitsschutzes an
fertigen und wenden technische Unterlagen an
handhaben und warten Werkzeuge, Geräte Maschinen und technische Einrichtungen
be- und verarbeiten Werk- und Hilfsstoffe
beachten Verfügungen zur Bestattung
sind in der Lage, Angehörige unter Berücksichtigung der jeweiligen Trauersituation zu betreuen, zu beraten
können trauerpsychologische Maßnahmen anwenden
sind in der Lage, über Möglichkeiten der organisatorischen und psychologischen Betreuung zu informieren
führen friedhofstechnische Arbeiten durch
versorgen Verstorbene nach hygienischen und thanatopraktischen Grundsätzen
sorgen für Verstorbene indem sie sie überführen, aufbewahren und aufbahren
wirken bei der Durchführung der Bestattung mit
informieren über Möglichkeiten der Bestattungsvorsorge
unterbreiten Angebote und erläutern Finanzierungsmöglichkeiten